Wir sind alle Menschen. Wir sind nicht perfekt. Erwachsene treffen jeden Tag unzählige Entscheidungen – bewusst oder unbewusst – die zu Ergebnissen führen. Entscheidungen haben immer Konsequenzen.
Was uns dabei oft herausfordert: Als Erwachsene dürfen wir lernen, für unsere Ergebnisse die volle Verantwortung zu tragen. Auch wenn wir als Kind oder später im Leben verletzt oder gar traumatisiert wurden, bleibt die Möglichkeit, im Hier und Jetzt Verantwortung zu übernehmen und den Versuch zu wagen, positive Veränderungen im eigenen Leben zu schaffen.
Wir alle möchten gesehen und geliebt werden. Auch wenn das unser Geburtsrecht ist, erhalten wir als Babys oft nicht all die Liebe, Aufmerksamkeit, Anerkennung, das Mitgefühl und den Schutz, die wir brauchen. Diese Erfahrung teilen alle Menschen – mehr oder weniger stark. Der daraus entstehende innere Schmerz ist tief verwurzelt. Wir verdrängen ihn so gut wie möglich. Wo uns das nicht gelingt, tritt er hervor – als Traurigkeit, Frustration, Angst oder Wut. Oft suchen wir verzweifelt im Aussen nach Liebe und Anerkennung. Das führt zu zerstörerischen Mustern: Gewalt, Ungerechtigkeit, ja sogar Krieg. Auch das ist menschlich.
HUMAN21. erinnert uns an die Wurzel dieser leidvollen Erfahrungen: den Mangel an Selbstliebe und Selbstakzeptanz. Doch als hoch intelligente und kreative Wesen können wir lernen, damit umzugehen. Menschlichkeit ist lernbar. Sie beginnt in unseren Herzen und wirkt im Aussen auf eine Weise, die wie ein Wunder erscheint.
Menschlichkeit verbindet Menschen und ermöglicht es ihnen, Konflikte gewaltfrei zu lösen. Menschlichkeit stärkt Familien, Freundschaften und Gemeinschaften – die Grundpfeiler eines nachhaltigen Friedens.
Und Menschlichkeit bringt am Arbeitsplatz Zufriedenheit, Respekt, Verantwortungsbewusstsein, Sinn sowie gesunden wirtschaftlichen Erfolg – ohne zerstörerische Nebenwirkungen.